Sicherheit entsteht nicht durch ein einzelnes Produkt, sondern durch mehrere Schichten, die zusammenpassen und gepflegt werden. Wir bauen diese Schichten auf – vom Netzwerkübergang bis zum einzelnen Benutzerkonto.
IT-Haus Westerwald richtet IT-Sicherheit für kleine und mittelständische Unternehmen als mehrschichtiges Konzept ein: Firewall und Netzwerksegmentierung, Endpoint Security auf Servern und Arbeitsplätzen, E-Mail-Sicherheit, Multi-Faktor-Authentifizierung, Patchmanagement, durchdachte Benutzerrechte, VPN für externe Zugriffe sowie Backup und Monitoring als Rückfallebene.
Im Netzwerk- und Endpoint-Bereich setzen wir unter anderem auf Securepoint (UTM-Firewalls, Virenschutz, Mail-Security, Mobile Device Management), für rechtssichere E-Mail-Archivierung auf REDDOXX. Entscheidend ist aber nicht das Produkt, sondern dass die Schichten zusammenpassen und dauerhaft gepflegt werden.
Jede Schicht fängt ab, was die vorherige durchgelassen hat. Fällt eine Ebene aus, steht immer noch etwas dahinter – das ist der eigentliche Sinn des Aufbaus.
UTM-Firewall mit nachvollziehbarem Regelwerk statt gewachsener Ausnahmen. Sie trennt Ihr Netzwerk vom Internet und protokolliert, was durchgeht.
Virenschutz auf Servern, PCs und Notebooks – zentral verwaltet, damit auffällt, wenn ein Gerät veraltete Signaturen hat oder gar nicht mehr meldet.
Der häufigste Angriffsweg ist die E-Mail. Spam- und Phishing-Filter greifen vor dem Postfach, verdächtige Anhänge werden aussortiert.
Ein gestohlenes Passwort allein reicht damit nicht mehr aus. Besonders relevant für Microsoft 365, VPN und alle von außen erreichbaren Dienste.
Updates für Betriebssysteme und Anwendungen planmäßig statt gelegentlich. Bekannte Sicherheitslücken sind der Weg, der am häufigsten genutzt wird.
Jeder sieht, was er für seine Arbeit braucht – nicht mehr. Das begrenzt den Schaden, wenn ein einzelnes Konto übernommen wird.
Server, Arbeitsplätze, Gäste-WLAN, Drucker und Technikgeräte gehören nicht ins selbe Netz. Segmente verhindern, dass sich ein Vorfall frei ausbreitet.
Zugriff aus Homeoffice oder von unterwegs über verschlüsselte Verbindungen – statt Dienste unnötig direkt aus dem Internet erreichbar zu machen.
Wenn doch etwas passiert, entscheidet die Datensicherung, wie schnell Sie wieder arbeiten. Deshalb gehört Backup zu jedem Sicherheitskonzept.
In vielen Netzwerken ist die Firewall über Jahre gewachsen: für ein Projekt wurde ein Port geöffnet, für einen Dienstleister eine Ausnahme angelegt – und niemand weiß später, was noch gebraucht wird. Genau das räumen wir auf.
Wir dokumentieren, welche Verbindungen fachlich nötig sind, und bauen das Regelwerk darauf auf. Externe Zugriffe laufen über VPN, statt Dienste direkt aus dem Internet erreichbar zu machen. Gäste-WLAN, Drucker und Technikgeräte bekommen eigene Segmente.
Wir arbeiten dabei mit Securepoint-UTM-Firewalls – Unified Security aus Deutschland, mit Virenschutz, Mail-Security und Mobile Device Management aus derselben Verwaltung.
Virenschutz ist auf den meisten Geräten installiert. Die relevante Frage ist eine andere: Fällt es auf, wenn ein Notebook seit drei Wochen keine Signaturen mehr geladen hat oder ein Server gar nicht mehr an die Verwaltung meldet?
Deshalb verwalten wir Endpoint-Schutz zentral. Wir sehen den Zustand aller Geräte an einer Stelle, erkennen Ausfälle und Fundmeldungen und können reagieren, bevor daraus ein Problem wird. Dasselbe gilt für Updates: Patchmanagement ist ein Prozess, kein einmaliges Projekt.
Auf mobilen Geräten kommt Mobile Device Management hinzu – damit Firmendaten auf Smartphones und Tablets geschützt bleiben und ein verlorenes Gerät kein offenes Tor ist.
Gefälschte Rechnungen, angebliche Chef-E-Mails, Links auf nachgebaute Anmeldeseiten: Der Großteil erfolgreicher Angriffe beginnt mit einer E-Mail. Filter vor dem Postfach nehmen einen großen Teil davon weg, bevor jemand eine Entscheidung treffen muss.
Ergänzend sorgen wir dafür, dass Ihre eigene Domain nicht leicht missbraucht werden kann, und dass Ihr Team weiß, woran typische Phishing-Mails erkennbar sind. Für die rechtssichere Archivierung nach GoBD und DSGVO setzen wir REDDOXX ein – auf Wunsch on-premise oder aus deutschen Rechenzentren.
Rechte wachsen mit der Zeit: Jemand wechselt die Abteilung, bekommt neue Zugriffe – die alten bleiben. Nach einigen Jahren hat ein Teil der Belegschaft Zugriff auf Ordner, die niemand mehr zuordnen kann. Ein übernommenes Konto richtet dann entsprechend viel Schaden an.
Wir bringen Struktur hinein: Rechte über Gruppen statt einzeln, Administratorkonten getrennt vom Alltagskonto, Multi-Faktor-Authentifizierung für alles, was von außen erreichbar ist. Und ein Offboarding-Prozess, der Konten und Zugänge tatsächlich schließt, wenn jemand das Unternehmen verlässt.
Wir starten nicht mit einer Produktempfehlung, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Sicherheitsbudget ist begrenzt – es soll dort landen, wo es den größten Unterschied macht.
Wir sehen uns Firewall, Endgeräte, Konten, Rechte, E-Mail und Datensicherung an und halten den Ist-Zustand fest.
Die Ergebnisse werden nach Wirkung und Aufwand sortiert – ohne Dramatisierung, aber auch ohne Beschönigung.
Die wirksamsten Punkte zuerst. Änderungen werden angekündigt und so gelegt, dass Ihr Betrieb weiterläuft.
Updates, Signaturen, Regelwerk und Rechte bleiben in Bewegung. Genau dafür gibt es die laufende Betreuung.
Sicherheit ist kein Produkt, das man einmal kauft. Sie ist ein Zustand, der gepflegt werden muss – und genau das ist der Teil, der im Alltag meistens liegen bleibt.
Sachlich beantwortet – ohne Bedrohungsszenarien, die vor allem verkaufen sollen.
Beides ist wichtig, deckt aber nur zwei Ebenen ab. Die häufigsten erfolgreichen Angriffe laufen heute über E-Mail und über gestohlene Zugangsdaten – daran ändert eine Firewall nichts, wenn sich jemand mit einem gültigen Passwort anmeldet.
Deshalb kommen E-Mail-Sicherheit, Multi-Faktor-Authentifizierung, Patchmanagement, sinnvolle Benutzerrechte und ein geprüftes Backup dazu. Ebenso wichtig ist die Frage, ob jemand merkt, wenn eine dieser Ebenen ausfällt.
In der Praxis bringen vier Dinge am meisten Wirkung pro Euro: eine geprüfte Datensicherung, Multi-Faktor-Authentifizierung für alle von außen erreichbaren Dienste, planmäßiges Patchmanagement und das Aufräumen von Administratorrechten.
Das sind keine großen Investitionen, sondern vor allem Konfiguration und Konsequenz. Welche Reihenfolge in Ihrem Fall sinnvoll ist, ergibt sich aus der Bestandsaufnahme.
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) bedeutet, dass zur Anmeldung neben dem Passwort ein zweiter Nachweis nötig ist – meist eine Bestätigung in einer App auf dem Smartphone. Ein gestohlenes Passwort allein genügt dann nicht mehr.
Richtig eingerichtet fällt MFA im Alltag kaum auf: Bekannte Geräte müssen nicht bei jeder Anmeldung erneut bestätigt werden. Störend wird es vor allem dann, wenn die Richtlinien nicht zur Arbeitsweise passen – das lässt sich einstellen.
Wir setzen diese Lösungen ein, weil sie zu unserer Zielgruppe passen: Securepoint für UTM-Firewall, Virenschutz, Mail-Security und Mobile Device Management, REDDOXX für rechtssichere E-Mail-Archivierung nach GoBD und DSGVO. Beide werden in Deutschland entwickelt und können hier gehostet werden.
Wir beraten herstellerunabhängig. Wenn in Ihrer Umgebung eine andere Lösung sinnvoller ist – etwa weil bereits Lizenzen vorhanden sind – sagen wir das.
Segmentierung bedeutet, das Netzwerk in getrennte Bereiche zu unterteilen: Server, Arbeitsplätze, Gäste-WLAN, Drucker und Technikgeräte wie Kameras oder Heizungssteuerungen laufen jeweils in eigenen Segmenten.
Der Nutzen zeigt sich im Ernstfall: Ein befallenes Gerät kann sich nicht frei im gesamten Netz ausbreiten. Für kleine Unternehmen genügt oft eine einfache Trennung, die sich mit vorhandener Hardware umsetzen lässt.
Ein Backup verhindert keinen Angriff – es entscheidet aber darüber, wie schnell Sie danach wieder arbeiten können. Deshalb gehört die Datensicherung in jedes Sicherheitskonzept.
Wichtig ist, dass Sicherungen nicht auf demselben Weg erreichbar sind wie die Produktivsysteme und dass Rücksicherungen regelmäßig getestet werden. Mehr dazu auf unserer Seite zu Backup und Datensicherung.
Wir erklären im Rahmen der Betreuung, worauf im Alltag zu achten ist – typische Phishing-Muster, Umgang mit Passwörtern, Verhalten im Verdachtsfall. Das machen wir bewusst praxisnah und ohne Fachchinesisch.
Ob das als kurze Einweisung, als Termin für das ganze Team oder als schriftliche Hinweise sinnvoll ist, hängt von Ihrem Betrieb ab. Sprechen Sie uns an, dann finden wir das passende Format.
Melden Sie sich sofort telefonisch bei uns, auch bei einem bloßen Verdacht. Trennen Sie betroffene Geräte vom Netzwerk, aber schalten Sie sie nicht vorschnell aus und löschen Sie nichts – Spuren sind für die Aufklärung wichtig.
Ein früher Anruf ist immer besser als ein später. Ein falscher Alarm kostet wenige Minuten, ein unbemerkter Vorfall unter Umständen Tage.
Firewall, Endpoint-Schutz, E-Mail-Sicherheit und Patchmanagement lassen sich vollständig aus der Ferne aufbauen und betreuen. Diesen Teil übernehmen wir deutschlandweit.
Für Aufbau und Umbau im Netzwerk, Messungen und den Austausch von Hardware sind wir vor Ort – im Westerwald mit kurzen Wegen, außerhalb der Region nach Absprache.
Sie wissen nicht, wo Ihre IT-Sicherheit gerade steht? Eine Bestandsaufnahme gibt Ihnen darauf eine belastbare Antwort – die meisten Punkte lassen sich remote prüfen.
Wir sehen uns Firewall, Endgeräte, E-Mail, Konten und Datensicherung an und sagen Ihnen ohne Umschweife, wo Sie stehen und was zuerst dran ist.
Die Bereiche unserer IT-Betreuung greifen ineinander. Diese Themen werden im Zusammenhang mit dieser Leistung am häufigsten nachgefragt.
Laufende Betreuung Ihrer kompletten Unternehmens-IT – mit festen Ansprechpartnern, Fernwartung und Vor-Ort-Service.
Mehr erfahrenBackup-Konzepte für Server, Arbeitsplätze und Microsoft 365 – inklusive Monitoring und Restore-Tests.
Mehr erfahrenEinrichtung, Migration und Administration von Exchange Online, Teams, SharePoint und OneDrive.
Mehr erfahrenStrukturierte Verkabelung, Switching, Business-WLAN und VPN – geplant, aufgebaut und überwacht.
Mehr erfahren