Backup und Datensicherung für Unternehmen im Westerwald

Fast jedes Unternehmen sichert seine Daten. Deutlich seltener wird geprüft, ob sich daraus im Ernstfall auch wieder etwas herstellen lässt. Genau diese Lücke schließen wir – mit Monitoring und echten Restore-Tests.

Täglich kontrolliert Offsite-Kopie Restore getestet
Sicherungsstatus Täglich geprüft
Server-BackupSysteme und Datenbanken vollständig gesichert Erfolgreich
ArbeitsplätzeNotebooks und PCs mit relevanten Daten Erfolgreich
Microsoft 365Exchange, SharePoint, OneDrive und Teams Erfolgreich
Restore-TestRücksicherung stichprobenartig überprüft Bestanden
Kurz gesagt

IT-Haus Westerwald entwickelt und betreibt Backup-Konzepte für kleine und mittelständische Unternehmen: Server-Backup, Client-Backup, Cloud-Backup und Offsite-Kopien außerhalb des Betriebs sowie ein separates Microsoft-365-Backup für Exchange Online, SharePoint, OneDrive und Teams. Aufbewahrungszeiten legen wir gemeinsam mit Ihnen fest.

Zur Betreuung gehören die täglichen Kontrolle der Sicherungsläufe und regelmäßige Restore-Tests. Eine Datensicherung ist erst dann wirklich wertvoll, wenn sich die Daten im Ernstfall auch wiederherstellen lassen – ob nach einem Hardwaredefekt, einem versehentlichen Löschen oder einem Cyberangriff.

Eine Datensicherung ist erst dann wirklich wertvoll, wenn sich die Daten im Ernstfall auch wiederherstellen lassen. Alles andere ist ein Gefühl von Sicherheit – kein Schutz.

Bausteine

Was gesichert wird – und wohin

Ein belastbares Konzept besteht aus mehreren Ebenen: eine schnelle Kopie im Haus für den Alltag, eine Kopie außerhalb für den Ernstfall.

Server-Backup

Vollständige Sicherung von Systemen, Datenbanken und Fachanwendungen – so, dass sich ein Server im Bedarfsfall komplett wiederherstellen lässt, nicht nur einzelne Dateien.

Client-Backup

Notebooks und PCs, auf denen relevante Daten lokal liegen. Sinnvoll besonders im Außendienst und im Homeoffice, wo nicht alles auf dem Server landet.

Cloud-Backup

Sicherung in ein deutsches Rechenzentrum – bei uns über die TERRA CLOUD der WORTMANN AG. Verschlüsselt übertragen und dort aufbewahrt.

Offsite-Kopie

Eine Kopie außerhalb Ihrer Räume. Bei Feuer, Wasser oder Einbruch ist eine Sicherung, die neben dem Server steht, genauso betroffen wie das Original.

Microsoft-365-Backup

Exchange Online, SharePoint, OneDrive und Teams separat gesichert. Microsofts Papierkorb und Aufbewahrungsfristen sind kein Backup.

Aufbewahrung & Versionen

Wie weit soll man zurückgehen können – Tage, Wochen, Monate? Wir legen Aufbewahrungszeiten fest, die zu Ihren Anforderungen passen.

Schutz der Sicherung

Backups werden so abgelegt, dass sie nicht über dieselben Zugänge erreichbar sind wie die Produktivsysteme. Sonst trifft ein Angriff beides.

Monitoring

Jeder Sicherungslauf wird kontrolliert. Fehlgeschlagene und ausgelassene Läufe fallen auf – nicht erst dann, wenn jemand etwas zurückholen will.

Restore-Tests

Regelmäßige Rücksicherung als Stichprobe. Erst damit ist belegt, dass die Sicherung tatsächlich brauchbar ist.

Konzept

Zwei Fragen entscheiden über Ihr Backup-Konzept

Die erste Frage: Wie viel Arbeit dürfen Sie im schlimmsten Fall verlieren? Eine Stunde, einen Tag, eine Woche? Die Antwort bestimmt, wie oft gesichert werden muss.

Die zweite: Wie lange darf es dauern, bis Sie wieder arbeiten können? Bei einem Serverausfall ist der Unterschied zwischen „in zwei Stunden weiter“ und „übermorgen weiter“ eine Frage der Auslegung – und der Kosten.

Diese beiden Werte klären wir zuerst, in normaler Sprache und pro Bereich. Für die Buchhaltung gilt oft etwas anderes als für ein Archivlaufwerk. Daraus ergeben sich dann Häufigkeit, Speicherorte und Aufbewahrungszeiten – nicht umgekehrt.

Was wir gemeinsam festlegen
Zulässiger DatenverlustWie viel Arbeitszeit darf im Ernstfall fehlen? Bestimmt die Sicherungsfrequenz.
Zulässige AusfallzeitWie schnell muss der Betrieb wieder laufen? Bestimmt die Wiederherstellungsart.
AufbewahrungszeitWie weit zurück muss man greifen können?
SpeicherorteKopie im Haus für Tempo, Kopie außerhalb für den Ernstfall.
PrüfrhythmusWie oft wird eine Rücksicherung getestet?
Offsite & Cloud

Eine Kopie im Haus reicht nicht

Ein Backup auf einem Gerät neben dem Server ist praktisch: Rücksicherungen gehen schnell. Es hilft aber nicht bei den Fällen, die ein Unternehmen wirklich treffen können – Feuer, Wasserschaden, Einbruch oder ein Angriff, der auch erreichbare Sicherungslaufwerke verschlüsselt.

Deshalb gehört mindestens eine Kopie außerhalb Ihrer Räume dazu. Wir nutzen dafür Cloud-Backup in ein deutsches Rechenzentrum – über die TERRA CLOUD der WORTMANN AG. Die Übertragung ist verschlüsselt, die Daten bleiben in Deutschland.

Der Alltag läuft weiter über die schnelle lokale Kopie. Die Offsite-Kopie ist die Ebene, die greift, wenn die lokale nicht mehr verfügbar ist.

  • Lokale Kopie für Tempo
  • Offsite-Kopie für den Ernstfall
  • Deutsches Rechenzentrum
  • Verschlüsselte Übertragung
  • Getrennte Zugangswege
  • Definierte Aufbewahrung
Wiederherstellung

Restore-Tests: der Teil, der fast immer fehlt

Backup-Software meldet in der Regel „erfolgreich“. Das heißt nur, dass der Job durchgelaufen ist – nicht, dass sich daraus etwas Brauchbares herstellen lässt. Wir sind schon auf Sicherungen gestoßen, die monatelang grün gemeldet haben und eine wichtige Datenbank nie enthielten.

Deshalb testen wir Rücksicherungen regelmäßig als Stichprobe: einzelne Dateien, Postfachelemente und – wo sinnvoll – die Wiederherstellung eines ganzen Systems in einer Testumgebung. Das Ergebnis wird dokumentiert.

Erst ein durchgeführter Restore beweist, dass ein Backup funktioniert. Alles davor ist eine Annahme.

Was getestet wirdWozu
Einzelne DateienDer Alltagsfall: versehentlich gelöscht oder überschrieben.
PostfachelementeE-Mails, Kalendereinträge und Kontakte aus Exchange Online.
DatenbankenFachanwendungen bringen Daten oft nicht als einfache Dateien mit.
Komplettes SystemDer Ernstfall: Server neu aufsetzen und Betrieb wiederherstellen.
ZeitbedarfWie lange eine Wiederherstellung wirklich dauert – gemessen, nicht geschätzt.
Laufender Betrieb

Ein Backup, das niemand kontrolliert,
ist kein Backup.

Der Grund, warum Datensicherungen im Ernstfall versagen, ist selten die Technik. Es ist meistens die fehlende Kontrolle über Wochen und Monate.

01

Täglich prüfen

Alle Sicherungsläufe werden kontrolliert. Fehler und ausgelassene Läufe werden nachverfolgt, statt in einem Protokoll zu versanden.

02

Nachziehen

Neue Server, Anwendungen und Datenpfade kommen in die Sicherung. Sonst wächst die IT und das Backup bleibt stehen.

03

Testen

Regelmäßige Rücksicherungen als Stichprobe, mit dokumentiertem Ergebnis und gemessener Dauer.

04

Berichten

Sie erfahren, was gesichert wird, was geprüft wurde und wo etwas Aufmerksamkeit braucht – verständlich formuliert.

Ernstfall

Wenn Daten weg sind: was dann passiert

Ein Datenverlust hat viele Ursachen: eine defekte Festplatte, ein versehentlich geleerter Ordner, ein fehlgeschlagenes Update, ein Verschlüsselungsangriff. Der technische Ablauf danach ist ähnlich – entscheidend ist, dass er vorher durchdacht wurde.

Wir klären zuerst, was genau fehlt und ab welchem Zeitpunkt die Daten unversehrt waren. Dann wird aus der passenden Sicherung wiederhergestellt – bei einem Angriff bewusst aus einer Kopie, die vom betroffenen System aus nicht erreichbar war.

Bei einem Verdacht auf einen Angriff gilt: betroffene Systeme vom Netz trennen, nichts löschen, uns sofort anrufen. Vorschnelles Aufräumen zerstört Spuren, die für die Aufklärung gebraucht werden.

  • Umfang und Zeitpunkt klären
  • Passende Sicherung wählen
  • Wiederherstellung durchführen
  • Integrität prüfen
  • Ursache aufarbeiten
  • Konzept nachschärfen
Häufige Fragen

Fragen zu Backup und Datensicherung

Die Punkte, an denen Datensicherungen in der Praxis am häufigsten scheitern – und was dagegen hilft.

Wie oft sollte gesichert werden?

Das ergibt sich aus einer Frage: Wie viel Arbeit dürfen Sie im schlimmsten Fall verlieren? Wer eine Tagesarbeit verkraften kann, ist mit einer täglichen Sicherung gut aufgestellt. Wo laufend gebucht, disponiert oder produziert wird, sind kürzere Abstände sinnvoll.

In der Praxis wird oft pro Bereich unterschieden: häufige Sicherung für aktive Datenbanken und Postfächer, längere Abstände für Archive.

Reicht es, wenn wir auf eine externe Festplatte sichern?

Als einzige Ebene nicht. Eine externe Platte hilft bei einer gelöschten Datei, aber nicht bei Feuer, Wasser oder Einbruch – und auch nicht bei einem Verschlüsselungsangriff, wenn die Platte zum Zeitpunkt des Befalls angeschlossen war.

Sinnvoll ist eine Kombination: eine schnelle Kopie im Haus plus eine Kopie außerhalb, etwa als Cloud-Backup. Und in beiden Fällen jemand, der die Sicherungsläufe kontrolliert.

Ist Microsoft 365 nicht automatisch gesichert?

Nein, nicht im Sinne einer Datensicherung. Microsoft sorgt für die Verfügbarkeit der Plattform und hält Papierkorb sowie Aufbewahrungsfristen vor. Nach Ablauf dieser Fristen sind gelöschte oder überschriebene Inhalte endgültig weg.

Für Exchange Online, SharePoint, OneDrive und Teams ist deshalb ein separates Backup sinnvoll. Details dazu auf der Seite Microsoft 365.

Was ist ein Restore-Test und wie oft macht man das?

Bei einem Restore-Test wird tatsächlich etwas aus der Sicherung zurückgeholt – einzelne Dateien, Postfachelemente, eine Datenbank oder ein komplettes System in einer Testumgebung. Erst damit ist belegt, dass die Sicherung brauchbar ist.

Kleine Stichproben lassen sich regelmäßig ohne großen Aufwand durchführen. Eine vollständige Wiederherstellung eines Systems ist aufwendiger und wird seltener geplant. Den Rhythmus legen wir gemeinsam fest.

Können wir nach einem Ransomware-Angriff unsere Daten zurückholen?

Wenn eine Sicherung existiert, die vom befallenen System aus nicht erreichbar war, sind die Aussichten gut. Genau deshalb legen wir Backups so ab, dass sie nicht über dieselben Zugänge erreichbar sind wie die Produktivsysteme, und halten eine Kopie außerhalb.

Sind alle Sicherungen mit denselben Zugangsdaten erreichbar gewesen, wird es schwierig. Ein Angriff sucht gezielt nach Backups – das ist der Grund für die Trennung.

Wie lange müssen wir Daten aufbewahren?

Technisch legen wir jede gewünschte Aufbewahrungszeit ein. Welche Fristen für Ihr Unternehmen gelten, ergibt sich aus steuer- und handelsrechtlichen Vorgaben sowie branchenspezifischen Anforderungen.

Diese Bewertung nehmen wir Ihnen nicht ab – das gehört zu Ihrer Steuerberatung oder Rechtsberatung. Sagen Sie uns die Anforderung, dann setzen wir sie um. Für rechtssichere E-Mail-Archivierung nutzen wir REDDOXX.

Merken wir etwas von der Datensicherung im Arbeitsalltag?

Im Normalfall nicht. Sicherungsläufe werden in Zeiten gelegt, in denen wenig gearbeitet wird, und moderne Verfahren übertragen nur Änderungen statt jedes Mal den gesamten Datenbestand.

Spürbar wird es allenfalls bei der ersten Vollsicherung oder bei einer größeren Wiederherstellung. Beides kündigen wir vorher an.

Können Sie eine bestehende Datensicherung übernehmen und prüfen?

Ja, und das ist häufig der sinnvollste Einstieg. Wir sehen uns an, was gesichert wird, was nicht, wohin die Daten gehen, wie lange sie aufbewahrt werden und ob jemand die Läufe kontrolliert.

Anschließend holen wir stichprobenartig Daten zurück. Nach diesem Test wissen Sie belastbar, wie gut Ihre Sicherung tatsächlich ist – oft ist keine neue Software nötig, sondern eine korrigierte Konfiguration.

Einsatzgebiet

Datensicherung für Unternehmen – vor Ort und deutschlandweit

Einrichtung, Monitoring und die meisten Rücksicherungen erledigen wir aus der Ferne. Damit können wir Backup-Konzepte auch für Unternehmen außerhalb der Region betreuen – bis hin zu Cloud-Backup ins deutsche Rechenzentrum, das ortsunabhängig läuft.

Für den Aufbau, den Austausch von Sicherungshardware und eine vollständige Wiederherstellung sind wir im Westerwald schnell bei Ihnen; außerhalb stimmen wir den Einsatz vorher ab.

Sie wissen nicht sicher, ob Ihre Datensicherung im Ernstfall trägt? Genau das lässt sich mit einem Test klären – meist ohne Vor-Ort-Termin.

Würde Ihr Backup den Ernstfall überstehen?

Wir prüfen Ihre bestehende Datensicherung, holen stichprobenartig Daten zurück und sagen Ihnen anschließend belastbar, wo Sie stehen.

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