IT-Sicherheit für Unternehmen im Westerwald

Sicherheit entsteht nicht durch ein einzelnes Produkt, sondern durch mehrere Schichten, die zusammenpassen und gepflegt werden. Wir bauen diese Schichten auf – vom Netzwerkübergang bis zum einzelnen Benutzerkonto.

Mehrschichtiger Aufbau Laufend nachgezogen Ohne Panikmache
Schutzschichten Laufend gepflegt
Firewall & NetzwerkNetzübergang, Regeln, VPN, Segmentierung Aktiv
Endpoint SecurityVirenschutz auf Servern und Arbeitsplätzen Aktiv
E-Mail-SicherheitSpam- und Phishing-Filter, Archivierung Aktiv
PatchmanagementUpdates für Systeme und Anwendungen Geplant
Kurz gesagt

IT-Haus Westerwald richtet IT-Sicherheit für kleine und mittelständische Unternehmen als mehrschichtiges Konzept ein: Firewall und Netzwerksegmentierung, Endpoint Security auf Servern und Arbeitsplätzen, E-Mail-Sicherheit, Multi-Faktor-Authentifizierung, Patchmanagement, durchdachte Benutzerrechte, VPN für externe Zugriffe sowie Backup und Monitoring als Rückfallebene.

Im Netzwerk- und Endpoint-Bereich setzen wir unter anderem auf Securepoint (UTM-Firewalls, Virenschutz, Mail-Security, Mobile Device Management), für rechtssichere E-Mail-Archivierung auf REDDOXX. Entscheidend ist aber nicht das Produkt, sondern dass die Schichten zusammenpassen und dauerhaft gepflegt werden.

Schutzschichten

Sicherheit in mehreren Ebenen

Jede Schicht fängt ab, was die vorherige durchgelassen hat. Fällt eine Ebene aus, steht immer noch etwas dahinter – das ist der eigentliche Sinn des Aufbaus.

Firewall am Netzübergang

UTM-Firewall mit nachvollziehbarem Regelwerk statt gewachsener Ausnahmen. Sie trennt Ihr Netzwerk vom Internet und protokolliert, was durchgeht.

Endpoint Security

Virenschutz auf Servern, PCs und Notebooks – zentral verwaltet, damit auffällt, wenn ein Gerät veraltete Signaturen hat oder gar nicht mehr meldet.

E-Mail-Sicherheit

Der häufigste Angriffsweg ist die E-Mail. Spam- und Phishing-Filter greifen vor dem Postfach, verdächtige Anhänge werden aussortiert.

Multi-Faktor-Authentifizierung

Ein gestohlenes Passwort allein reicht damit nicht mehr aus. Besonders relevant für Microsoft 365, VPN und alle von außen erreichbaren Dienste.

Patchmanagement

Updates für Betriebssysteme und Anwendungen planmäßig statt gelegentlich. Bekannte Sicherheitslücken sind der Weg, der am häufigsten genutzt wird.

Benutzerrechte

Jeder sieht, was er für seine Arbeit braucht – nicht mehr. Das begrenzt den Schaden, wenn ein einzelnes Konto übernommen wird.

Netzwerksegmentierung

Server, Arbeitsplätze, Gäste-WLAN, Drucker und Technikgeräte gehören nicht ins selbe Netz. Segmente verhindern, dass sich ein Vorfall frei ausbreitet.

VPN für externe Zugriffe

Zugriff aus Homeoffice oder von unterwegs über verschlüsselte Verbindungen – statt Dienste unnötig direkt aus dem Internet erreichbar zu machen.

Backup als Rückfallebene

Wenn doch etwas passiert, entscheidet die Datensicherung, wie schnell Sie wieder arbeiten. Deshalb gehört Backup zu jedem Sicherheitskonzept.

Firewall & Netzwerk

Sauberes Regelwerk statt gewachsener Ausnahmen

In vielen Netzwerken ist die Firewall über Jahre gewachsen: für ein Projekt wurde ein Port geöffnet, für einen Dienstleister eine Ausnahme angelegt – und niemand weiß später, was noch gebraucht wird. Genau das räumen wir auf.

Wir dokumentieren, welche Verbindungen fachlich nötig sind, und bauen das Regelwerk darauf auf. Externe Zugriffe laufen über VPN, statt Dienste direkt aus dem Internet erreichbar zu machen. Gäste-WLAN, Drucker und Technikgeräte bekommen eigene Segmente.

Wir arbeiten dabei mit Securepoint-UTM-Firewalls – Unified Security aus Deutschland, mit Virenschutz, Mail-Security und Mobile Device Management aus derselben Verwaltung.

Was wir am Netzübergang einrichten
Dokumentiertes RegelwerkJede Freigabe hat einen Grund – nachvollziehbar festgehalten.
VPN statt offener PortsExterne Zugriffe verschlüsselt und authentifiziert.
Getrennte NetzsegmenteServer, Clients, Gäste und Technikgeräte voneinander abgegrenzt.
ProtokollierungAuffälliger Datenverkehr wird sichtbar, statt unbemerkt zu bleiben.
Endgeräte

Endpoint Security, die auch dann greift, wenn niemand hinsieht

Virenschutz ist auf den meisten Geräten installiert. Die relevante Frage ist eine andere: Fällt es auf, wenn ein Notebook seit drei Wochen keine Signaturen mehr geladen hat oder ein Server gar nicht mehr an die Verwaltung meldet?

Deshalb verwalten wir Endpoint-Schutz zentral. Wir sehen den Zustand aller Geräte an einer Stelle, erkennen Ausfälle und Fundmeldungen und können reagieren, bevor daraus ein Problem wird. Dasselbe gilt für Updates: Patchmanagement ist ein Prozess, kein einmaliges Projekt.

Auf mobilen Geräten kommt Mobile Device Management hinzu – damit Firmendaten auf Smartphones und Tablets geschützt bleiben und ein verlorenes Gerät kein offenes Tor ist.

  • Zentral verwalteter Virenschutz
  • Zustand aller Geräte sichtbar
  • Planmäßige Updates
  • Fundmeldungen werden bearbeitet
  • Mobile Device Management
  • Festplattenverschlüsselung
E-Mail-Sicherheit

Der häufigste Angriffsweg führt über das Postfach

Gefälschte Rechnungen, angebliche Chef-E-Mails, Links auf nachgebaute Anmeldeseiten: Der Großteil erfolgreicher Angriffe beginnt mit einer E-Mail. Filter vor dem Postfach nehmen einen großen Teil davon weg, bevor jemand eine Entscheidung treffen muss.

Ergänzend sorgen wir dafür, dass Ihre eigene Domain nicht leicht missbraucht werden kann, und dass Ihr Team weiß, woran typische Phishing-Mails erkennbar sind. Für die rechtssichere Archivierung nach GoBD und DSGVO setzen wir REDDOXX ein – auf Wunsch on-premise oder aus deutschen Rechenzentren.

E-Mail-Schutz im Detail
Spam- und Phishing-FilterGreifen vor der Zustellung ins Postfach.
AnhangsprüfungAusführbare und getarnte Anhänge werden aussortiert.
Absender-AuthentifizierungSPF, DKIM und DMARC erschweren den Missbrauch Ihrer Domain.
Rechtssichere ArchivierungREDDOXX-Archiv mit schneller Suche in Mails und Anhängen.
Konten & Rechte

Wer darf was? Und wer darf es noch, obwohl er längst weg ist?

Rechte wachsen mit der Zeit: Jemand wechselt die Abteilung, bekommt neue Zugriffe – die alten bleiben. Nach einigen Jahren hat ein Teil der Belegschaft Zugriff auf Ordner, die niemand mehr zuordnen kann. Ein übernommenes Konto richtet dann entsprechend viel Schaden an.

Wir bringen Struktur hinein: Rechte über Gruppen statt einzeln, Administratorkonten getrennt vom Alltagskonto, Multi-Faktor-Authentifizierung für alles, was von außen erreichbar ist. Und ein Offboarding-Prozess, der Konten und Zugänge tatsächlich schließt, wenn jemand das Unternehmen verlässt.

  • Rechte über Gruppen vergeben
  • Getrennte Administratorkonten
  • MFA für externe Zugriffe
  • Regelmäßige Rechteprüfung
  • Definiertes Offboarding
  • Dokumentierte Zugänge
Vorgehen

Erst wissen, wo Sie stehen.
Dann gezielt verbessern.

Wir starten nicht mit einer Produktempfehlung, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Sicherheitsbudget ist begrenzt – es soll dort landen, wo es den größten Unterschied macht.

01

Bestandsaufnahme

Wir sehen uns Firewall, Endgeräte, Konten, Rechte, E-Mail und Datensicherung an und halten den Ist-Zustand fest.

02

Risiken priorisieren

Die Ergebnisse werden nach Wirkung und Aufwand sortiert – ohne Dramatisierung, aber auch ohne Beschönigung.

03

Umsetzung

Die wirksamsten Punkte zuerst. Änderungen werden angekündigt und so gelegt, dass Ihr Betrieb weiterläuft.

04

Laufend nachziehen

Updates, Signaturen, Regelwerk und Rechte bleiben in Bewegung. Genau dafür gibt es die laufende Betreuung.

Sicherheit ist kein Produkt, das man einmal kauft. Sie ist ein Zustand, der gepflegt werden muss – und genau das ist der Teil, der im Alltag meistens liegen bleibt.

Häufige Fragen

Fragen zur IT-Sicherheit

Sachlich beantwortet – ohne Bedrohungsszenarien, die vor allem verkaufen sollen.

Wir haben eine Firewall und Virenschutz. Reicht das nicht?

Beides ist wichtig, deckt aber nur zwei Ebenen ab. Die häufigsten erfolgreichen Angriffe laufen heute über E-Mail und über gestohlene Zugangsdaten – daran ändert eine Firewall nichts, wenn sich jemand mit einem gültigen Passwort anmeldet.

Deshalb kommen E-Mail-Sicherheit, Multi-Faktor-Authentifizierung, Patchmanagement, sinnvolle Benutzerrechte und ein geprüftes Backup dazu. Ebenso wichtig ist die Frage, ob jemand merkt, wenn eine dieser Ebenen ausfällt.

Womit fangen wir an, wenn das Budget begrenzt ist?

In der Praxis bringen vier Dinge am meisten Wirkung pro Euro: eine geprüfte Datensicherung, Multi-Faktor-Authentifizierung für alle von außen erreichbaren Dienste, planmäßiges Patchmanagement und das Aufräumen von Administratorrechten.

Das sind keine großen Investitionen, sondern vor allem Konfiguration und Konsequenz. Welche Reihenfolge in Ihrem Fall sinnvoll ist, ergibt sich aus der Bestandsaufnahme.

Was ist Multi-Faktor-Authentifizierung und ist das im Alltag störend?

Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) bedeutet, dass zur Anmeldung neben dem Passwort ein zweiter Nachweis nötig ist – meist eine Bestätigung in einer App auf dem Smartphone. Ein gestohlenes Passwort allein genügt dann nicht mehr.

Richtig eingerichtet fällt MFA im Alltag kaum auf: Bekannte Geräte müssen nicht bei jeder Anmeldung erneut bestätigt werden. Störend wird es vor allem dann, wenn die Richtlinien nicht zur Arbeitsweise passen – das lässt sich einstellen.

Setzen Sie Securepoint und REDDOXX ein, weil Sie damit Partner sind?

Wir setzen diese Lösungen ein, weil sie zu unserer Zielgruppe passen: Securepoint für UTM-Firewall, Virenschutz, Mail-Security und Mobile Device Management, REDDOXX für rechtssichere E-Mail-Archivierung nach GoBD und DSGVO. Beide werden in Deutschland entwickelt und können hier gehostet werden.

Wir beraten herstellerunabhängig. Wenn in Ihrer Umgebung eine andere Lösung sinnvoller ist – etwa weil bereits Lizenzen vorhanden sind – sagen wir das.

Was ist Netzwerksegmentierung und brauchen wir das als kleines Unternehmen?

Segmentierung bedeutet, das Netzwerk in getrennte Bereiche zu unterteilen: Server, Arbeitsplätze, Gäste-WLAN, Drucker und Technikgeräte wie Kameras oder Heizungssteuerungen laufen jeweils in eigenen Segmenten.

Der Nutzen zeigt sich im Ernstfall: Ein befallenes Gerät kann sich nicht frei im gesamten Netz ausbreiten. Für kleine Unternehmen genügt oft eine einfache Trennung, die sich mit vorhandener Hardware umsetzen lässt.

Wie hängen IT-Sicherheit und Backup zusammen?

Ein Backup verhindert keinen Angriff – es entscheidet aber darüber, wie schnell Sie danach wieder arbeiten können. Deshalb gehört die Datensicherung in jedes Sicherheitskonzept.

Wichtig ist, dass Sicherungen nicht auf demselben Weg erreichbar sind wie die Produktivsysteme und dass Rücksicherungen regelmäßig getestet werden. Mehr dazu auf unserer Seite zu Backup und Datensicherung.

Führen Sie Schulungen für unsere Mitarbeitenden durch?

Wir erklären im Rahmen der Betreuung, worauf im Alltag zu achten ist – typische Phishing-Muster, Umgang mit Passwörtern, Verhalten im Verdachtsfall. Das machen wir bewusst praxisnah und ohne Fachchinesisch.

Ob das als kurze Einweisung, als Termin für das ganze Team oder als schriftliche Hinweise sinnvoll ist, hängt von Ihrem Betrieb ab. Sprechen Sie uns an, dann finden wir das passende Format.

Was sollen wir tun, wenn wir einen Sicherheitsvorfall vermuten?

Melden Sie sich sofort telefonisch bei uns, auch bei einem bloßen Verdacht. Trennen Sie betroffene Geräte vom Netzwerk, aber schalten Sie sie nicht vorschnell aus und löschen Sie nichts – Spuren sind für die Aufklärung wichtig.

Ein früher Anruf ist immer besser als ein später. Ein falscher Alarm kostet wenige Minuten, ein unbemerkter Vorfall unter Umständen Tage.

Einsatzgebiet

IT-Sicherheit für Unternehmen – regional und überregional

Firewall, Endpoint-Schutz, E-Mail-Sicherheit und Patchmanagement lassen sich vollständig aus der Ferne aufbauen und betreuen. Diesen Teil übernehmen wir deutschlandweit.

Für Aufbau und Umbau im Netzwerk, Messungen und den Austausch von Hardware sind wir vor Ort – im Westerwald mit kurzen Wegen, außerhalb der Region nach Absprache.

Sie wissen nicht, wo Ihre IT-Sicherheit gerade steht? Eine Bestandsaufnahme gibt Ihnen darauf eine belastbare Antwort – die meisten Punkte lassen sich remote prüfen.

Wie sicher ist Ihre IT wirklich?

Wir sehen uns Firewall, Endgeräte, E-Mail, Konten und Datensicherung an und sagen Ihnen ohne Umschweife, wo Sie stehen und was zuerst dran ist.

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