Ein Server ist kein Gerät, das man aufstellt und dann vergisst. Wir legen ihn passend zu Ihren Anwendungen aus, migrieren gewachsene Umgebungen in virtuelle Systeme und halten den Betrieb danach in Ordnung.
IT-Haus Westerwald plant, migriert und betreut Server für kleine und mittelständische Unternehmen: Windows Server für Dateiablagen, Fachanwendungen, Datenbanken und Terminaldienste sowie virtuelle Umgebungen, in denen mehrere Systeme getrennt auf einer Hardware laufen.
Virtualisierung bedeutet, dass mehrere voneinander unabhängige Server als virtuelle Maschinen auf einem physischen Host betrieben werden. Das macht Sicherung, Wiederherstellung und Umzüge deutlich einfacher – eine virtuelle Maschine lässt sich auf neuer Hardware wieder starten, ohne das System neu aufzusetzen. Auf Wunsch betreiben wir virtuelle Server auch in der TERRA CLOUD der WORTMANN AG aus dem deutschen Rechenzentrum.
Von der Auslegung über die Migration bis zum laufenden Betrieb – auch für Umgebungen, die wir nicht selbst aufgebaut haben.
Installation und Einrichtung für Dateiablagen, Fachanwendungen, Datenbanken, Druckdienste und Benutzerverwaltung im Active Directory.
Mehrere getrennte Server als virtuelle Maschinen auf einer Hardware – mit klarer Zuteilung von Rechenleistung, Speicher und Netzwerk.
Physische Server in virtuelle Umgebungen überführen, alte Systeme auf neue Hardware oder aktuelle Windows-Server-Versionen bringen.
Speicher passend zur Last: schnelle Datenträger für Datenbanken, größere Kapazität für Ablagen und Archive – mit Reserve für Wachstum.
Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz nach Ihren Anwendungen bemessen. Zu klein bremst, zu groß kostet ohne Gegenwert.
Zentrale Arbeitsumgebung, auf die von verschiedenen Geräten und Standorten zugegriffen wird – sinnvoll bei Fachanwendungen mit hohem Datenaufkommen.
Sicherung ganzer Systeme, nicht nur einzelner Dateien – damit sich ein Server im Bedarfsfall vollständig wiederherstellen lässt.
Auslastung, Speicherplatz, Datenträgerzustand, Dienste und Updates im Blick. Ein volllaufender Datenträger kündigt sich lange vorher an.
Wir sagen frühzeitig, wann Hardware oder eine Windows-Server-Version das Ende ihrer Unterstützung erreicht – statt es kurzfristig zu tun.
Bei Virtualisierung laufen mehrere voneinander getrennte Server als virtuelle Maschinen auf einer physischen Hardware. Jedes System hat sein eigenes Betriebssystem und seine eigene Konfiguration, teilt sich aber Rechenleistung und Speicher.
Der praktische Gewinn liegt weniger in der Hardware-Ersparnis als in der Beweglichkeit: Eine virtuelle Maschine lässt sich als Ganzes sichern, kopieren und auf anderer Hardware wieder starten. Bei einem Hardwaredefekt muss kein System neu aufgesetzt werden – es wird auf einem Ersatzhost gestartet.
Auch Tests werden einfacher: Vor einem Update lässt sich ein Stand festhalten, auf den man zurückgehen kann, wenn eine Fachanwendung nicht mitspielt.
Die häufigste Ursache für einen langsamen Server ist keine zu schwache CPU, sondern ein Speichersystem, das zur Last nicht passt – oder eine Fachanwendung, deren tatsächliche Anforderungen niemand nachgefragt hat.
Deshalb beginnen wir bei den Anwendungen: Welche Software läuft, wie viele Personen arbeiten gleichzeitig damit, wie groß sind die Datenbestände, und was schreibt der Hersteller vor? Erst danach kommt die Frage nach Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherart.
Reserve für die nächsten Jahre gehört dazu – aber mit Maß. Eine Auslegung auf Wachstum, das nie eintritt, ist genauso teuer wie eine, die nach einem Jahr nicht mehr reicht.
Beides ist möglich, oft auch gemischt. Die Entscheidung hängt an Ihren Anwendungen, Ihrer Internetverbindung und daran, wie Sie investieren möchten.
| Server im Haus | Virtueller Server in der Cloud | |
|---|---|---|
| Investition | Einmalige Anschaffung, danach Wartung | Laufende monatliche Kosten |
| Zugriff im Haus | Sehr schnell, unabhängig von der Internetleitung | Abhängig von der Internetverbindung |
| Verfügbarkeit | Abhängig von Ihrer Hardware, Strom und Klima | Rechenzentrumsbetrieb mit Redundanz |
| Erweiterung | Begrenzt durch die vorhandene Hardware | Kurzfristig anpassbar |
| Passt gut zu | Großen Datenmengen im Haus, Anwendungen mit hoher Schreiblast | Verteilten Teams, Homeoffice, Anwendungen ohne hohe Latenzanforderung |
Ein Server läuft mehrere Jahre. In dieser Zeit entscheidet nicht die Anschaffung über die Zuverlässigkeit, sondern die laufende Pflege.
Auslastung, freier Speicherplatz, Datenträgerzustand und Dienste werden laufend geprüft.
Updates für Host und Gastsysteme planmäßig einspielen, in abgestimmten Fenstern statt spontan.
Vollständige Sicherung der Systeme, dazu Restore-Tests, die belegen, dass eine Wiederherstellung funktioniert.
Wir melden frühzeitig, wenn Kapazität knapp wird oder eine Version das Ende ihrer Unterstützung erreicht.
Die Punkte, die vor einer Serverbeschaffung oder Migration am häufigsten offen sind.
Für E-Mail meist nicht mehr, dafür ist Microsoft 365 die naheliegende Lösung. Für Dateiablagen ist SharePoint häufig ausreichend. Ein eigener Server bleibt vor allem dann sinnvoll, wenn Fachanwendungen oder Datenbanken das voraussetzen oder große Datenmengen schnell im Haus verfügbar sein müssen.
Viele Betriebe fahren gut mit einer Mischung: Cloud für Zusammenarbeit und E-Mail, ein Server im Haus für die Branchensoftware. Was passt, klären wir anhand Ihrer Anwendungen.
Ein physischer Server ist die Hardware selbst. Ein virtueller Server ist ein vollständiges System, das als Software auf dieser Hardware läuft – mit eigenem Betriebssystem und eigener Konfiguration, aber ohne eigenes Gerät.
Auf einer physischen Maschine laufen typischerweise mehrere virtuelle. Der Vorteil: Diese Systeme lassen sich als Ganzes sichern, kopieren und auf anderer Hardware starten.
Betriebswirtschaftlich wird meist mit etwa fünf Jahren gerechnet, technisch laufen viele Geräte länger. Entscheidend ist neben der Hardware die Unterstützung der Windows-Server-Version – ein System ohne Sicherheitsupdates ist ein Risiko, auch wenn es einwandfrei funktioniert.
Wir behalten beide Zeitachsen im Blick und melden uns rechtzeitig, damit ein Wechsel geplant und nicht unter Druck stattfindet.
In der Regel ja. Ein laufendes physisches System lässt sich in eine virtuelle Maschine überführen, sodass Anwendungen und Konfiguration erhalten bleiben. Das ist häufig der schnellste Weg, alte Hardware loszuwerden.
Vorher prüfen wir, ob Software und Lizenzen das mitmachen und ob es sinnvoller ist, ein System neu aufzusetzen – bei sehr alten Umgebungen mit viel Altlast ist das manchmal der bessere Weg.
Dann stehen zunächst alle darauf laufenden Systeme. Genau deshalb gehören zu einer virtuellen Umgebung eine vollständige Sicherung der Maschinen und ein Plan, auf welcher Hardware sie im Bedarfsfall wieder starten.
Wo Ausfallzeit teuer ist, planen wir einen zweiten Host oder eine Ersatzumgebung ein. Wie viel Vorsorge sinnvoll ist, ergibt sich aus der Frage, wie lange Ihr Betrieb ohne diese Systeme auskommt.
Updates fallen laufend an und werden planmäßig in abgestimmten Fenstern eingespielt. Überwachung von Auslastung, Speicherplatz und Datenträgerzustand läuft dauerhaft im Hintergrund.
Was oft unterschätzt wird: der freie Speicherplatz. Ein volllaufender Datenträger bringt Dienste zum Stehen, kündigt sich aber lange vorher an – wenn jemand hinsieht.
Ja. Wir nehmen die Umgebung auf, dokumentieren Konfiguration, Zugänge, Lizenzen und Sicherung und benennen offene Punkte. Danach übernehmen wir die laufende Betreuung.
Häufige Fundstücke sind eine nicht geprüfte Datensicherung, fehlende Updates und knapper Speicherplatz. Das lässt sich meist ohne neue Hardware in Ordnung bringen.
Für einen Server ist das sinnvoll. Ein plötzlicher Stromausfall kann Datenbanken und Dateisysteme beschädigen – der Schaden geht dann über die Ausfallzeit hinaus.
Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung überbrückt kurze Ausfälle und fährt die Systeme bei längeren geordnet herunter. Wichtig ist, dass dieses Herunterfahren tatsächlich konfiguriert und getestet ist – vorhanden ist nicht gleich funktionsfähig.
Überwachung, Updates und der größte Teil der Arbeiten an Servern laufen über Fernwartung. Diesen Teil übernehmen wir bundesweit, ebenso den Betrieb virtueller Server im Rechenzentrum, der ohnehin standortunabhängig ist.
Für Aufbau, Hardwaretausch, Migrationen und den Ernstfall sind wir im Westerwald schnell bei Ihnen. Außerhalb der Region klären wir vorher, welche Vor-Ort-Anteile ein Projekt hat.
Ihr Server kommt in die Jahre oder eine Windows-Server-Version läuft aus? Ein geplanter Wechsel ist deutlich günstiger als ein erzwungener.
Ob Neubeschaffung, Virtualisierung oder Übernahme einer bestehenden Umgebung – wir sehen uns Ihre Anwendungen an und legen die Technik danach aus.
Die Bereiche unserer IT-Betreuung greifen ineinander. Diese Themen werden im Zusammenhang mit dieser Leistung am häufigsten nachgefragt.
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